Die Hausbrauerei „Hops & Barley“ – nur frisch Gezapftes
Flaschenbier? Hat im „Hops & Barley“ keine Chance! „Hier kommt nur auf den Tisch, was schmeckt“, sagt Sven „und selbstgebrautes Bier schmeckt nun mal besser als diese Massenbrühe aus Flaschen.“ Ein Barkeeper, ein Wort. Prost! Wer als Bierliebhaber und überzeugter Flaschenfanatiker bei solchen Sätzen nur ein müdes Lächeln aufbringt, weil er für sein Leben gern an der Pulle nuckelt, egal ob gerade Becks, Warsteiner, Bitburger, Krombacher, Heinecken drin steckt, der sollte dem „Hops & Barley“ in Friedrichshain einen Besuch abstatten und den Selbstversuch wagen. Nur wenige Meter vom Industriepalast Hostel entfernt findet das Bierliebhaberherz alles was es begehrt. Vier Biersorten hat das „Hops & Barley“ im Angebot. Die klassische Variante hört auf den Namen „Friedrichshainer Pilsner“, ein untergäriges Pilsner Vollbier, wie der Fachmann und sagt, naturtrüb, also nicht filtriert, damit es seinen vollen naturgegebenen Geschmack behält. Die weiteren Sorten: Friedrichshainer Dunkles, Friedsrichshainer Weizen und ein Spezialbier (wechselt immer, aktuell: Altbier!). Frisch gezapft wird übrigens auch im Haus hergestellter Cider (Apfelwein). Der Herr, der über die beiden Braunanlagen wacht, die im Hinterzimmer des Lokals stehen (für das Besucherauge leider verborgen), heißt Philipp. Er hat sich einst von der Technischen Universität in Berlin zum Diplom-Braumeister ausbilden lassen. Eine Berufung. Und mit der Eröffnung des „Hops & Barley“, das nach einem Lied der englischen Punkband Leatherface benannt ist, ging dann vor drei Jahren ein Traum in Erfüllung. Mitten im Szenebezirk Friedrichshain / Kreuzberg, umgeben von trendigen Bars, Clubs und Hostels besticht das Hops & Barley mit seinem schlichten Ambiente (viel Holz, rustikaler Stil) und seinen auffälligen weißen, blau bemusterten Wandfliesen. Ein Überbleibseil der Metzgerei, die hier früher war. Man trifft im „Hops & Barley“ eine Menge Friedrichshainer Stammgäste. Und viele internationale Gäste, die meist aus den umliegenden Hostels den Weg in die Hausbrauerei finden. „Am besten geht das Weizen“, sagt der Berliner Sven. Und wer trinkt am meisten? „Die Spanier!“ Warum? „Weil die Engländer, die vorbeikommen, meist schon ein, zwei Bier intus haben.“ Na dann, skoal!
Brauerei Hops & Barley, Wühlischstraße 22/23, 10245 Berlin (Friedrichshain) Germany
Verkehrsanbindung: U+S-Bhf. Warschauer Straße, U-Bhf. Samariterstraße, Tram M13
Öffnungszeiten: tgl. ab 17 Uhr bis 3 Uhr
Im Internet: http://hopsandbarley-berlin.de/
| Dieser Beitrag wurde von Industriepalast Hostel Berlin am 16. Februar 2012 um 21:50 veröffentlicht und unter Hostel News abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |










